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Panzerstahl Süd AGDie [[aglink][Panzerstahl Süd AG][104946]] mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Vegabo1 wirbelt den Markt auf. Neben bemerkenswerten Performances der AG und des Indizes macht der Vorstandsvorsitzende auch mit lauter Kritik an den Quartalspreisen auf sich aufmerksam. Wir sprachen mit Vegabo1 über seine Anlagestrategie, den Index und warum er eine Nominierung für einen Preis ablehnt.

Neben einer außerordentlichen Wachstumsperformance weist Ihre AG auch ein überaus diversifiziertes Depot auf. Liegt das Geheimnis Ihres Erfolgs in eben dieser streuenden Aktienstrategie?

Wir in unserem Unternehmen handeln nicht danach, ob das Depot breit und vielfältig ist. Wenn es so ist, dann ist es einfach so. Der einzige ausschlaggebende Punkt für den Erfolg ist der Gewinne zu realisieren und möglichst schnell eine neue lohnende Investition aufzutun, da wir ohnehin nicht bestrebt sind Aktien, bis auf wenige Ausnahmen, sehr lange zu halten.
Natürlich hat man mit einem breiteren Spektrum auch einfach mehr Optionen Kapital zu mehren, ebenso aber auch zu verlieren.

Es fällt auf, dass Ihre AG über eine dauerhaft hohe Handelsaktivität verfügt. Auch die Bewegungen im KT-Auszug sprechen eine deutliche Sprache. Daytrading scheint bei Ihrer AG groß geschrieben zu werden. Nach welchen Kriterien wählen Sie hierfür geeignete AGs aus und welchen Anlagehorizont haben Sie im Blick? Welche AGs werden von Ihnen eher länger gehalten und welche schneller abgestoßen?

Es ist bei den meisten Vorständen in der AG- Welt bekannt, dass wir reges Interesse an Daytrades zeigen, ich würde vorab gerne erklären warum das bei uns so ist. Es ist ziemlich simpel und leicht erklärt und zwar: „Ich muss etwas zu tun haben „, ich denke, wenn ich Longholds spielen würde, wie meiner Meinung nach viel zu viele es tun, dann würde die Panzerstahl Süd AG im Bereich Aktienmarkt brach liegen.

So nun aber zu ihrer eigentlichen Frage nach welchen Kriterien ich meine möglichen Käufe abwäge.

Es gibt ja viel erfahrenere Kaufleute und Börsengurus als mich, die Stunden damit verbringen Depots, Anleihenstrukturen und sonstige Merkmale zu studieren. Dies alles ist in meinen Augen nicht von Nöten, vor allem nicht als Daytrader. Mein Ziel als Daytrader ist günstig kaufen und etwas teurer verkaufen, meist geht das so schnell, dass es überhaupt keine Rolle spielt, was die gekaufte AG für ein Depot hat. Selbstredend klappt das auch mal nicht, was aber nicht ins Gewicht fällt, da wir sehr darauf achten nicht weit über FP zu kaufen.

Für neue Ags, in die wir investieren, gelten einige andere Merkmale und zwar filtern wir die noch jungen bereits mit einer gesonderten Abteilung grob durch. Oftmals bieten wir direkt und persönlich Hilfe an oder gar die Erstellung eines Logos durch unsere Grafikabteilung. Kommt darauf eine Antwort, so ist der Kauf nur noch Formsache. Man muss den Einsteigern halt auch mal einen Vertrauenskredit billigen, meist wird er auf kurze Zeit zurückbezahlt.

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Trotz einer AG-Größe von über 10 Mio. machen Anleihen nur einen kleinen Teil ihres Depots aus. Knapp 5,6% des Buchwerts entfallen auf die 800.000 Euro in Anleihen. Dieses doch eher geringe Anleihenvolumen wirft im Vergleich zur AG-Größe eine sehr bescheidene Rendite ab. Warum investieren Sie nicht stärker in Anleihen oder verzichten ganz auf diese Anlageklasse? Der Fokus liegt ja ohnehin eher auf Aktien.

Es gab mal eine Zeit, in der wir höhere Anleihen zeichneten, sind aber von diese Plan schnell wieder abgesprungen, da wir durch effektives Daytrading höhere Summen erzielen können als durch den Zins der Anleihen. Außerdem brauche ich frei verfügbares, beziehungsweise schnell wieder verfügbares Kapital, wenn sich etwas anbietet. Ich würde mir in den Allerwertesten beißen, wenn ich wegen Kapital in Anleihen eine Chance verpassen würde. Es gab schon so einige Fälle in denen man Anteile einer Live Trading AG schnell verkaufte, um sofort ein aktuelles Angebot abgreifen zu können.

Die Spekulation mit Zertifikaten findet auch in nur sehr geringem Maße statt. Warum meiden Sie diese Anlageklasse? Ist Ihnen das Risiko die hohe Chance nicht wert?

Sie rechnen sicher mit einer fein abgestimmten herausragenden Ausrede oder Erklärung, warum wir das nicht tun, aber Hand aufs Herz “Ich habe keine Ahnung davon”. Ich denke, man muss sich auch eingestehen können, wenn man etwas nicht kann oder versteht.

Sie veröffentlichen regelmäßig Humoreske-Beiträge. Rüstungsindustrie und Witz der Woche. Wie passt das zusammen? Ist das Rüstungsgewerbe eher ein lustiger Bereich der Industrie?

Das Rüstungsgewerbe an sich ist sicher kein Zirkuszelt oder eine Bühne für Stand Up Comedians, aber das betrifft das Unternehmen und nicht jede Person und jeden Charakter in der Firma. Wissen sie, in Verhandlungen mit den Führern von Krisenregionen oder Abgesandten, die für die Sicherheit ihres Landes oder Staates sorgen möchten, rede ich sicherlich seriös und geschäftsbezogen. Dennoch gibt es auch den anderen Vegabo, der für jeden Spaß zu haben ist, ich finde es fast schon schade das man zum Lachen in den Keller geht, nur weil man seriös wirken möchte.

 

 


Ich sterbe lieber stehend

als knieend zu leben.

Vegabo1

 

 

 

Im Beschreibungstext Ihrer AG (und dem anderer Indexmitglieder-AGs) heißt es „Als Hart härter wurde“. Dieses martialische Credo polarisiert. Sehen Sie sich selbst als Verfechter einer harten unbeugsamen Gangart oder beziehen Sie sich womöglich nur auf die Qualität des verarbeiteten Stahls in Ihrer Rüstungsproduktion?

Ich neige dazu die Frage mit sowohl als auch zu beantworten, denn ich lasse mich nicht gerne herumschubsen oder unterkriegen, ich sterbe lieber stehend als kniend zu leben. Dennoch haben sie schon recht mit ihrer Annahme, dass es um unseren einzigartigen Stahl geht, den wir zur Produktion von unseren Fahrzeugen verwenden. Durch ein spezielles Schmiedeverfahren ist es uns gelungen, Stahl in seiner härtesten Form noch härter zu gestalten, darauf sind wir stolz.

Bei den letzen Quartalspreisen gab es Ihrerseits große Kritik an der Vergabe des Preises für den besten Newcomer an John Dahl von der [[aglink][Dahl Insurance Group]] (ehemals Dahl & Cie. AG). Inzwischen scheint der Konflikt zwischen Ihnen beiden beigelegt und man findet sie regelmäßig im Zwiegespräch im markteigenen Chat vertieft. Der vermeintlich falsch ausgezeichnete John Dahl hat mit seiner AG eine außerordentlich hohe Wachstumsrate aufs Parkett gelegt und grüßte lange Zeit mit einer der stärksten Performances aus dem AGSX. Eine goldene Auszeichnung für eine sehr hohe Platzierung in beiden Indizes konnte die AG auch inzwischen gewinnen. Ihre Kritik stieß folglich auf vielerlei Unverständnis. Wo sehen oder sahen Sie John Dahl zu Unrecht ausgezeichnet?

Es freut mich, dass sie das ansprechen, das gibt mir die Möglichkeit einiges klarzustellen und den falschen O-Ton zu korrigieren. Ich kann ihnen nur sagen, und da stimmt Herr Dahl mir sicher zu, dass wir nie in einem Clinch lagen. Der Punkt meiner Kritik bezog sich auf ihr Blatt und ihre Jury nicht auf die Performance der Dahl & Cie AG. Herr Dahl ist eine Koryphäe des Börsenparketts, das steht nicht zur Debatte, dennoch sind ihre aufgeführten Punkte damals nicht vorherzusehen gewesen.

Es ging einzig und allein darum, dass Dahl & Cie zum damaligen Zeitpunkt kaum am Markt war, gerade noch so vor Toreschluss von ihnen nominiert wurde und prompt gekürt wurde. Es waren andere AGs nominiert, die meiner Meinung nach zumindest etwas länger da waren und schon so einiges für Spiel und das miteinander getan haben. Hingegen der weitläufigen Meinung ging es auch nicht darum das nicht ich oder die Panzerstahl Süd AG gekürt wurden.


Ich freue mich ja auch nicht einen Lottoschein

gekauft zu haben, sondern nur darüber,

wenn ich damit gewinne.

Vegabo1

 

 

 

Ihre damals unsachlich geäußerte Kritik, dass John Dahl den Preis nur gewonnen habe, da er über eine hervorragende Eloquenz verfüge, prallt an den Leistungswerten der gescholtenen AG ab und lässt den Schluss zu, dass Sie als selbst Nominierter in dieser Kategorie sich als schlechter Verlierer hervortun. Die Abstimmung der Jury erfolgt anonym und jedes Jurymitglied entscheidet völlig unabhängig. John Dahl konnte schon im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen und ist somit auch der rechtmäßige Gewinner. Das soll Ihre Leistung nicht schmälern, bedeutet aber, dass Sie sich in diesem direkten Duell geschlagen geben mussten. Jede Nominierung bedeutet eine Anerkennung der Leistung des Vorstandsvorsitzenden und ist an sich schon eine Auszeichnung. Den Preis gewinnen kann leider nur einer. Es liegt an der Jury durch die Wahl eben jenen besten Vorstandsvorsitzenden zu ermitteln und somit die beste AG in dieser Kategorie auszuzeichnen. Jetzt mit etwas Abstand und der Aussprache mit John Dahl können Sie sich heute dennoch über die damalige Nominierung Ihrer AG freuen?

Ich gebe gerne zu in manchen Momenten falsch regiert zu haben, das liegt in der Natur des Menschen, vor allem wenn man emotional berührt ist. Ich war fassungslos und ganz sicher auch sehr enttäuscht da sagt man schon mal Dinge, die man eventuell nicht so meinte.

Ich sehe mich dennoch nicht als schlechten Verlierer, auch wenn CEOs wie TheOneAndOnlyOko das immer wieder versuchen zu publizieren, teilweise auf sehr respektlose Art und Weise. Es mag sein das ihre Abstimmung so erfolgt, wie sie das schildern, aber es verbietet nicht jegliche Kritik, im Gegenteil: Ich persönlich würde soweit gehen zu behaupten, dass sie und ihre Kollegen dann halt unabhängig voneinander einen Murks fabriziert haben das spielt heute allerdings keine Rolle mehr, ich schätze dennoch jeden ihrer Kollegen . Das darf aber gerne jeder sehen, wie er mag, ich habe meine Schlüsse gezogen und halte mich daran.

Aber um den Kern ihrer Frage zu beantworten: Ich freue mich nicht über die Nominierung von damals, aber ich denke auch nicht mehr drüber nach. Ich freue mich ja auch nicht einen Lottoschein gekauft zu haben, sondern nur darüber, wenn ich damit gewinne. Ich freue mich natürlich darüber, dass es jemanden gab, der dachte das Panzerstahl Süd ein guter Kandidat sei, das war es dann aber auch schon.

Am Markt sind Sie für das schonungslose Äußern Ihrer Meinung bekannt. Als Verfechter der freien Meinungsäußerung scheuen Sie offensichtlich den Konflikt nicht. Ihrer Popularität tut dies keinen Abbruch und sie sind sachlich einwandfrei für das letzte Quartal erneut nominiert, diesmal in der Kategorie „Bestes Wachstum“, ein Zeichen der anhaltenden Wertschätzung Ihrer AG gegenüber. Erstaunlicherweise erfolgte die Nominierung vom Opfer Ihrer Kritik: John Dahl. In seiner Begründung heißt es: „Sehr gutes Wachstum, herausragendes Daytrading, Fokus auf junge AGs, keine Skandale, keine Zitterpartien beim FP – klasse!“

Es war mir schon in jungen Jahren wichtig immer auf den Tisch zu hauen und nicht mit geblümten Worten um mich zu schmeißen. Allerdings sollte auch Meinungsäußerung stets mit Respekt vollzogen werden. Natürlich kann man sich mal im Ton vergreifen oder etwas sagen, das man nicht so meinte, sowas passiert schon mal im Affekt, man sollte aber die Größe besitzen sich zu entschuldigen, wenn man merkt, dass man jemanden persönlich verletzt oder beleidigt hat.
Ich kann an dieser Stelle John nur danken, dass er meint ich hätte das verdient, seine Meinung ist mir doch recht wichtig.

 


Ich bin nicht der Mann,

den die Jury mag.

Vegabo1

 

 

 

Eine Meinung, der man sich nur anschließen kann. Trotzdem baten Sie um die Streichung der Nominierung und möchten auf eigenem Wunsch nun nicht mehr an der Preisverleihung teilnehmen. Was würde Sie mehr kränken, wieder den kürzeren gegen eine bessere AG zu ziehen oder am Ende den Preis gar zu gewinnen?

(lacht)

Sie sprachen ja bereits meine schonungslose Meinungsäußerung an, dann muss ich mich ja nun nicht unbedingt zurücknehmen. Ja es ist wahr, ich bat um die Streichung meiner Nominierung, ich erkläre auch gerne warum und ich versichere ihnen vorab, es hat nichts mit Leberwurst zu tun.
Zum einen bin ich nicht der Mann, den die Jury mag, das gestehe ich mir selbst ein aber ich ändere mich nicht um einer Jury zu gefallen. Zum anderen erspare ich mir somit einen weiteren Nackenschlag und kann mich so einfach darauf freuen, wer diesmal am höchsten in der Gunst ihrer Jury steht.
Desweiteren habe ich damals bereits gesagt, dass ich einem möglichen Gewinn nicht annehmen werde und dazu stehe ich auch. Es ist für mich ein entscheidender Punkt im Leben seinen eigenen Worten Taten folgen zu lassen.

In Ihrem Depot fällt auf, dass Sie keine AG-Größenklasse bevorzugen. Bei welchen AGs sehen Sie die spannendsten Entwicklungen? Welche AGs sollten unsere Leser auf dem Radar haben und wo sind die interessantesten Kursbewegungen zu erwarten?

Es zählt einzig und allein, ob wir einer AG zutrauen uns schnelle Gewinne einzubringen, ob das nun eine “Monster AG” oder ein “Newcomer” ist, spielt keine Rolle. Es gibt sicher einige AGs, die besonders häufig in unser Blickfeld geraten, dazu gehörte in jüngster Zeit [[aglink][Casino Group][102820]] oder auch [[aglink][Aqua AG][100914]]. Natürlich spielen die Großen immer eine Rolle, denn man kann sie doch immer wieder einkaufen und schnell Gewinne abschöpfen. Ich möchte nur ungern den Lesern AGs auftischen, die vermutlich gar nicht zu ihrem Depot oder ihrer Anlagestrategie passen.

Welche Langzeitziele verfolgen Sie mit Ihrer AG? Wo sehen wir die Panzerstahl Süd AG in einem Jahr?

Ich sehe die Panzerstahl Süd AG in einem Jahr da, wo sie jetzt ist: Im oberen Sektor, natürlich mit gemehrtem Kapital und einer eigenen Witze-Enzyklopädie. Das Hauptaugenmerk wird weiterhin im Spaß liegen. FP-Anstiege, BW Anstiege kommen ohnehin von allein. (schmunzelt)

 


Von da an war für mich das Vertrauen weg

und mein Austritt nur noch eine Frage der Zeit.

Vegabo1

 

 

 

Mit Ihrem Rüstungsindex sind Sie auch recht erfolgreich unterwegs. Wie kam dieser Index zustande? Die teilweise ähnliche Benennung der AGs und der Formulierung der gleichen Branche zugehörig zu sein, legt nahe, dass sich die Indexmitglieder schon vor dem Beitritt zum Markt kannten.

Wie manche noch wissen, war ich zur damaligen Zeit Mitglied im Euro Index Germany, leider gab es dort Unstimmigkeiten als sich Panzerstahl Nord und West gründeten. Der damalige Indexleiter fand es wohl lustig an mir zu zweifeln und bezichtigte mich in der Öffentlichkeit, dass alle drei Firmen unter meiner Schirmherrschaft stünden. Von da an war für mich das Vertrauen weg und mein Austritt nur noch eine Frage der Zeit. Die Idee des Rüstungsindizes kam damals nicht allein von mir, sondern wurde von einigen CEOs hochgekocht.
So entstand er dann tatsächlich allerdings nur mit uns drei Panzerstahl-AGs, relativ schnell kam eine Anfrage von Kure Naval Yard der sich uns anschließen wollte, ich weiß noch wie sehr mich das gefreut hat, denn ein so erfahrener Spieler, der bei uns jungen Vorständen mitmachen wollte, das war ein echtes WOW-Gefühl. Gleichzeitig fragten wir noch bei anderen an zum Beispiel dem heute renommierten Enjineer und Nordauto. Leider verloren wir einige sehr nette AGs im Laufe der Zeit wie Kanadian und Kevlar aber es kamen immer neue dazu und das freut uns alle sehr.

Wie intensiv wird das Indexleben im Rüstungsindex geführt? Gibt es viele indexinterne Absprachen und folglich gemeinsam konzentrierte Vorstöße am Markt?

Also Absprachen, wer was kaufen “muss”, oder in dieser Art gibt es bei uns nicht, wir geben uns Tipps und Hilfestellungen aller Art. Aber an und für sich soll doch jede AG so handeln, wie sie es mag.

Der Markt ist im Moment recht teuer, die Zinsen sind niedrig, das Kapital drückt in den Aktienmarkt. Wie gehen Sie mit den neuesten Entwicklungen um? Wie sehr beeinflusst das Ihr Anlageverhalten?

Ich muss zugeben, dass mich das so gut wie gar nicht beeinflusst, denn meistens verkaufe ich schnell wieder und nehme Gewinne mit oder ich muss die Aktien eben halten bis ich sie gewinnbringend veräußern kann. Es gibt allerdings immer noch viele potentielle Aktien die man kaufen kann, das Problem liegt eher bei denen die nicht über ihren Tellerrand schauen können.

Wer heute als Newcomer beginnt, sieht sich einer Fülle von Möglichkeiten und Strategien ausgesetzt. Welche Tipps geben Sie Neueinsteigern? Inwiefern sollten jene ein ähnliches Daytrading wie Ihre AG betreiben?

Ich habe selbst einen kleinen Anfängerguide geschrieben, allerdings nicht auf einer Plattform veröffentlicht. Ich gebe diesen aber gerne an Newcomer raus, wenn sie auf meinen oben genannten Filter reagieren.  (schmunzelt)

Ansonsten verweise ich gern auf das Wiki, aber hauptsächlich wegen der Abkürzungen, dazu dann noch die wunderbare Kolumne Newcomer Inside von meinem über alle Maße geschätztem Kollegen JREwing.

Ich würde keinem Neueinsteiger empfehlen, Daytrading in meinem Ausmaß auszuüben, das ist eine Sache da muss man sich etwas ran tasten. Ich habe damals versucht neue AGs zum Erstausgabe-Preis zu ergattern und dann direkt mir 10 – 20% Gewinn wieder zu veräußern.
Das Prinzip ist dann zwar angewandt auf alle AGs ziemlich identisch, aber man kann auch gut und gerne danebengreifen. Also liebe Einsteiger lasst es langsam angehen, damit tut ihr euch und euren Anlegern auf lange Sicht einen gefallen.

Wir danken für das ausführliche Interview und wünschen weiterhin viel positiven Wirbel für Ihre AG!

2 comments for “Go South

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